Die Nacht im Hostel hat mir gut getan. Es wurde wieder dunkel. Ein paar Häuser weiter gab es ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Als ich dann endlich den Lift im Hostel für mich hatte, konnte ich mein Velo nach unten bringen. Einige ungläubige Blicke zeigten mir, dass noch nicht alle Gepäck auf Rädern kannten.

Dank meinem GPS bin ich nach fast einer Stunde dem Moloch Oslo entwichen und hatte wieder eine Strasse die nach Süden führte.

Nach etwa 30 km gab es an einem Kiosk eine Zwischenverpflegung. Ich kam mit mehreren Leuten ins Gespräch und schon waren wieder anderthalb Stunden vergangen. Die Strecke nach Moss hatte einen vernünftigen Veloweg der abseits der Strasse immer ein wenig mehr Steigung hatte und auch mehr Abfahrten. Als ich um fünf Uhr in Moss ankam wusste Niemand etwas von einem Campingplatz.

In einem netten Bistro mit Tischen an der Sonne bekam ich dann die richtige Auskunft. Der Zeltplatz sei auf der Halbinsel, 8 km auf der Küstenseite. Ausser der Auskunft bekam ich noch selbst gebackenen Früchtekuchen und ein grosses Glas Sider.

In einem kleinen Supermarkt kaufte ich noch das Abendessen und Frühstück ein. Am Campingplatz angekommen wusste ich wo alle anderen Norweger Urlaub machen. Ich fand mit meinem Zelt dann doch noch einen schönen Platz.

Nun geniesse ich diese Nacht nochmals. Ab morgen werden die Karten neu gemischt. Ich bin gespannt was geschieht.

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