Heute Morgen um fünf Uhr tröpfelte es immer noch auf das Zelt. Der Himmel war stark bewölkt und es konnte jeden Moment wieder anfangen zu regnen.
Schnell ein paar Scheiben Pumpernickel mit Käse und einen Kaffee gefrühstückt. Um halb acht Uhr war ich auf dem Velo. Ich wollte Mittags in Varnhem bei der Kirche sein. Es lief sehr gut. Nach 75 Kilometern war ich bei der Klosterkirche angekommen.
Zum Essen gab es wieder Pumpernickel mit Trutenfleisch und zum Dessert zwei Bananen.
Die Besichtigung der ältesten Zisterzienser Kirche Schwedens lockerte die lange Tour etwas auf. Danach waren die letzten 49 Kilometer dank der wunderschönen Landschaft fast ein Vergnügen.
In Mariestad angekommen genehmigte ich mir mein verdientes Bier am Hafen. Jetzt noch zum Campingplatz direkt am Vänernsee.
Das aufstellen von Zelt und Duschen wird jeden Tag schneller und eine Routine legt sich an den Tag. In der Imbissbude neben dem Platz gab es zum Abendessen einen grossen Burger.
Den ganzen Tag war es stark bewölkt und nur etwa 18 Grad warm. Die Strasse war immer nass aber ich bekam keinen Tropfen Regen ab. Zum Schluss des Tages kam noch die Sonne hervor und bescherte mir einen sonnigen Abend. Müde und zufrieden gehe ich schlafen.
Lieber Markus,
ich bewundere Dich! Tolle Leistung!
Liebe Grüße aus Schönenbuch!
Johann
Heja Markus,
du Glückspilz, bei uns ist es 20 Grad wärmer. Den Schlaf hast Du mehr als verdient.
Gruss
Rolf
Du hast richtig Glück mit dem Wetter, genauso wie es Dein Vorhaben verdient! Was macht die Gesundheit? Wie gehts den Knien?
Gibt es da, wo Du jetzt bist, viele Steigungen oder ist es eher flach?
Tina, beim Radfahren merkt man jede noch so kleine Steigung. Schweden ist schon hügeliger als Dänemark. Je weiter man in den Norden kommt desto bergiger wird es.