Das Aufstehen im Hotel mit anschliessendem Frühstücksbuffet ist eine andere Liga als der Campingplatz.

Das Packen ging heute auch schneller. So war ich schon um 08.15 Uhr auf dem Velo.

Heute geht es nach Cremona. Die Route führte mich auf einsamen Wegen entlang von Kanälen, Adda und Po. Um 10.00 Uhr war es schon wieder brühtend heiss. Alles flimmerte.

Da ein Lokal das offen hat. Heute ist Feiertag in Italien. Ich nutzte das sofort für eine Wasserpause.

Dann ging es weiter, die Hitze wurde immer unerträglicher. In einem Dorf am Po war ein Restaurant offen. Sofort ein grosses Alkoholfreies Bier bestellt und genossen. Der Schweiss lief nur so herunter.

Weiter ging es durch malerische Strecke. Aber die Hitze hat mich gequält. Ich bekam heftiges Kopfweh und Schwindelgefühl.

Endlich bin ich auf dem Campingplatz angekommen. Kein Schwein hier. Also wieder auf das Velo und nach Cremona hinein gefahren. In einem offenen Restaurant gab es dann einen Salat Mimosa und Mineralwasser.

Zurück auf dem Campingplatz stellte ich das zweitage nasse Zelt auf und richtete mich ein.

Die Kopfschmerzen waren immer noch da. In der Nähe hatte es eine Bar. Da gab es nochmal Etwas zu trinken.

Zurück bei meinem Zelt bin ich über die Bücher gegangen.

So kann ich nicht mehr weiterfahren. Ich ertrage diese Hitze nicht. Soll ich aufhören.

Ich werde morgen einen Ruhetag einlegen. Alles unnötige Gepäck wie Fleecejacke und lange Hosen schicke ich morgen nach Hause.
Übermorgen fahre ich nach Parma. Dort entscheide ich wie es weitergeht.

Jetzt noch einen Kaffee kochen und dann werde ich hoffentlich ohne Kopfschmerzen gut schlafen.

2 Kommentare

  1. Ich drücke dir die Daumen, dass die Kopfschmerzen schnell weggehen. Und ich bin sicher, du triffst die richtige Entscheidung. Vielleicht ein paar Tage einfach ans Meer oder so und dann in kleinen Etappen weiter? Zeit genug hast du ja 🙂

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert