Nachdem ich bis neun Uhr ausgeschlafen habe, kochte ich mir erstmal einen Café. Die zwei süssen Brötchen, die ich in Saint-Gilles in der Bäckerei gekauft hatte waren gerade richtig.
Nun war Wäschewaschen angesagt. Zum Glück hat niemand die dunkle Brühe im Lavabo gesehen.
Die Kette am Velo hatte es auch nötig gereinigt und geölt zu werden.
Am Schluss war ich selber dran. Mückenstiche, Wunden und sonstige Wehwehchen mussten behandelt werden.
Dann noch ein bisschen aufräumen und umpacken, und schon war es halb vier Uhr Nachmittags.
Im Dorf oder Tourimeile genehmigte ich mir noch ein Eis und konnte ein paar Kleinigkeiten einkaufen.
Das Treiben in diesen Massenbadeorten war für mich befremdend. Ich muss die nächsten Tage von der Küste weg übernachten.
Zum Abendessen gab es Ochsenschwanzsuppe mit altem Brot aus der Lenkertasche.
Morgen werde ich bis nach Narbonne fahren und die letzten Tage meiner Tour geniessen.
Das ging ja diesmal total schnell irgendwie – du musst dir weiter entfernte Ziele suchen 😉
Birgit, ich bin noch nicht am Ziel.